Startseite > Allgemeines > Konzil von Ephesus (3 ökum.): 22.6. – Sept. 431)

Konzil von Ephesus (3 ökum.): 22.6. – Sept. 431)

1. Oktober 2007

22. Juni 431

1. Sitzung der Kyrilianer

a) 2. Brief Kyrills von Alexandrien an Nestorius

Die Fleischwerdung des Gottessohnes

DH250
Denn wir sagen nicht, daß die Natur des Wortes verwandelt wurde und Fleisch geworden ist; aber auch nicht, daß sie in einen ganzen Menschen aus Seele und Leib verwandelt wurde; vielmehr dies, daß das Wort, indem es das mit einer vernunftbegabten Seele beseelte Fleisch mit sich selbst der Hypostase nach einte, auf unaussprechliche und unbegreifliche Weise Mensch geworden und Menschensohn genannt worden ist, nicht allein seinem Willen oder Gutdünken entsprechend, aber auch nicht allein gleichsam in der Annahme einer Person; ferner behaupten wir, daß die Naturen, die sich zu einer wahrhaftigen Einheit verbunden haben, zwar verschieden , Christus und der Sohn aber einer aus beiden , nicht etwa weil der Unterschied der Naturen wegen der Einung aufgehoben worden wäre, sondern vielmehr weil die Gottheit und Menschheit durch die unaussprechliche und geheimnisvolle Verbindung zu einer Einheit uns den einen Herrn und Christus und Sohn gebildet haben…

DH251
Denn es ist nicht so, daß zuerst ein gewöhnlicher Mensch aus der heiligen Jungfrau geboren wurde und erst dann das Wort auf ihn herabstieg; vielmehr wird von ihm gesagt, daß es schon vom Mutterschoß her geeint die fleischliche Geburt auf sich genommen hat, da es sich die Geburt seines eigenen Fleisches zu eigen machte. … Und so haben sie [die heiligen Väter ] es getrost unternommen, die heilige Jungfrau Gottesgebärerin zu nennen, nicht etwa weil die Natur des Wortes bzw. seine Gottheit den Anfang des Seins aus der heiligen Jungfrau genommen hätte, sondern weil der vernünftig beseelte heilige Leib aus ihr geboren wurde; mit ihm hat sich das Wort der Hypostase nach geeint, und deshalb wird von ihm gesagt, es sei dem Fleische nach geboren worden.

b) 2. Brief Nestorius’ an Kyrill

Die Einung der Naturen in Christus

DH251a
(Kap. 3) Ich glaube [wir glauben] also, sagen sie [die heiligen Väter], auch an unseren Herrn Jesus Christus, seinen einziggeborenen Sohn. Siehe, wie sie zuerst die <Wörter> „Herr“ und „Jesus“ und „Christus“ und „einziggeboren“ und „Sohn“, die gemeinsamen Namen für die Gottheit und für die Menschheit, gleichsam als Fundamente setzen und dann erst die Überlieferung von der Menschwerdung, der Auferstehung und vom Leiden darauf aufbauen, damit durch das Voranstellen der Namen, die jede der beiden Naturen gemeinsam kennzeichnen, weder das, was zur Sohnschaft und zur Herrschaft gehört, zerschnitten wird, noch das, was zu den Naturen gehört, in Gefahr gerät, sich in der Einzigkeit der Sohnschaft zu vermischen und zu verschwinden.

DH251b
(Kap. 4) Darin nämlich ist Paulus ihr Lehrer, der, wo er an die göttliche Menschwerdung erinnert und das, was mit dem Leiden zusammenhängt, aufgreifen will, zuerst das <Wort> „Christus“ setzt, den, wie ich kurz zuvor sagte, gemeinsamen Namen der Naturen, und dann die den beiden Naturen zukommende Aussage hinzufügt. Was sagt er nämlich? „In Euch soll die Gesinnung herrschen, die auch in Christus Jesus war, der, obwohl er in Gottesgestalt war, sein Gottgleichsein nicht für eine Beute erachtete. Vielmehr“, um mich nicht in Einzelheiten zu verlieren, „wurde er gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum Tod am Kreuz“ [Phil 2,5/8]. Da er nämlich an den Tod erinnern wollte, setzt er, damit keiner aufgrund dessen vermute, Gott, das Wort, sei leidensfähig, das <Wort> „Christus“ als die das leidensunfähige und das leidensfähige Wesen in einer einzigen Person kennzeichnende Benennung, damit Christus gefahrlos sowohl leidensunfähig als auch leidensfähig genannt werden könne, leidensunfähig in der Gottheit, leidensfähig aber in der Natur des Leibes.

DH251c
(Kap. 5) Ich könnte noch vieles dazu sagen, und zwar an erster Stelle, daß jene heiligen Väter im Rahmen des Heilsgeschehens nicht etwa Zeugung, sondern Menschwerdung erwähnen; doch ich merke, daß das im Vorwort <gegebene> Versprechen zur Kürze der Rede Zügel auferlegt und zum zweiten Kapitel Deiner Liebe treibt, in dem ich die Unterscheidung der Naturen nach dem Begriff der Menschheit und Gottheit und ihre Verbindung zu einer Person lobenswert fand; ferner, daß nicht gesagt wird, Gott, das Wort, habe einer zweiten Geburt aus einer Frau bedurft, und daß bekannt wird, die Gottheit sei leidensunfähig. Denn dies ist wahrhaftig rechtgläubig und den Irrlehren aller Häresien über die Naturen des Herrn entgegengesetzt. Sollte das übrige aber irgendeine verborgene Weisheit, die den Ohren der Leser unfaßbar ist, vorgebracht haben, so ist das Wissen darum Deiner Spitzfindigkeit anheimgestellt; mir jedenfalls schien es das Vorangegangene über den Haufen zu werfen. Denn es führte den, von dem zuerst verkündet wurde, er sei leidensunfähig und keiner zweiten Geburt unterworfen, irgendwie wieder als leidensfähig und von neuem geschaffen ein, so als ob das, was Gott, dem Wort, seiner Natur nach zukommt, in der Verbindung mit dem Tempel zerstört wäre oder es von den Menschen als etwas Geringes erachtet werde, daß der sündenlose und von der göttlichen Natur untrennbare Tempel die Geburt und den Tod für die Sünder auf sich genommen hat, oder man der Stimme des Herrn keinen Glauben schuldete, die den Juden zurief: „Reißt diesen Tempel ein und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten“ [J0h 2,19], nicht: Reißt meine Gottheit ein und in drei Tagen wird sie aufgerichtet werden.

DH251d
(Kap. 6) … Überall in der göttlichen Schrift, wo auch immer an das Heilshandeln des Herrn erinnert wird, wird uns Geburt und Leiden nicht der Gottheit, sondern der Menschheit Christi überliefert, so daß die heilige Jungfrau mit einem treffenderen Titel Christusgebärerin, nicht Gottesgebärerin genannt wird. Höre dies auch von den Evangelien, die verkünden: „Buch“, sagt es, „der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams“ [Mt 1,1]. Es ist aber offensichtlich, daß der Sohn Davids Gott, das Wort, nicht war. Nimm, wenns beliebt, noch einen anderen Beleg: „Jakob aber zeugte Joseph, den Mann Mariens, aus der geboren wurde Jesus, der Christus genannt wird“ [Mt 1,16]. Sieh wiederum ein anderes Wort, das uns bestätigt: „Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria nämlich mit Joseph verlobt war, da stellte es sich heraus, daß sie aus Heiligem Geist schwanger war“ [Mt 1,18]. Wer aber wird denn annehmen, daß die Gottheit des Einziggeborenen ein Geschöpf des Geistes sei? Wozu soll man auch noch das <Wort> nennen: „Die Mutter Jesu war dort“ [Joh 2,7]? Und wiederum: „Mit Maria, der Mutter Jesu“ [Apg 1,14], und: „Das in ihr Gezeugte ist aus Heiligem Geist“ [Mt 1,20], und: „Nimm das Kind und seine Mutter und fliehe nach Ägypten“ [Mt 2,13], und: „Über seinen Sohn, der dem Fleisch nach aus dem Samen Davids stammt“ [Röm 1,3] und wiederum über das Leiden: „Gott sandte seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches der Sünde und um der Sünde willen und verurteilte im Fleisch die Sünde“ [Röm 8,3] und wiederum: „Christus starb für unsere Sünden“ [1 Kor 15,3] und: „Da Christus im Fleisch gelitten hat“ [1 Petr 4,1] und: „Dies ist“, nicht meine Gottheit, sondern „der Leib, der für Euch gebrochen wird“ [7 Kor 11,24].

DH251e
Noch unzählige andere Worte beschwören das Menschengeschlecht, nicht zu meinen, die Gottheit des Sohnes sei neu oder für körperliches Leiden empfänglich, sondern das mit der Natur der Gottheit verbundene Fleisch. Deshalb nennt sich Christus sowohl Herr als auch Sohn Davids: „Was“, sagt er, „meint ihr denn über den Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagen ihm: Davids. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Wie kann David ihn denn im Geiste ‘Herr’ nennen, wenn er sagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Sitze zu meiner Rechten“ [Mt 22,42-44]; denn er war dem Fleische nach vollkommen Sohn Davids, der Gottheit nach aber <sein> Herr. Daß also der Leib Tempel der Gottheit des Sohnes und zwar Tempel im Sinne einer hervorragenden und göttlichen Verbindung der geeinten (Teile) ist, so daß sich die Natur der Gottheit das, was diesem gehört, zu eigen macht, (dies) zu bekennen ist gut und der evangelischen Überlieferung würdig; wenn man nun aber dem Begriff der Aneignung auch die Eigentümlichkeiten des verbundenen Fleisches anhängt, ich meine die Geburt, das Leiden und das Sterben, so ist das, mein Bruder, Zeichen eines nach Art der Griechen in die Irre gehenden Geistes oder eines, der an den Gedanken des verrückten Apollinaris, des Arius und der anderen Häresien krankt, ja sogar noch schwerwiegender als jene. Denn zwangsläufig machen solche, verführt vom Begriff der Aneignung, Gott, das Wort, wegen der Aneignung auch der Ernährung mit Milch teilhaftig, und lassen es am allmählichen Wachstum und an der Furcht im Augenblick des Leidens teilhaben und der Hilfe durch den Engel bedürftig sein. Und ich schweige von der Beschneidung, dem Opfern, dem Schweiß und dem Hungern; wenn man dies mit dem Fleische in Verbindung bringt, ist es – da ihm dies ja unsertwegen widerfahren ist – anbetungswürdig; bei der Gottheit aber wird dies fälschlicherweise angenommen und ist Ursache für unsere gerechte Verurteilung als Verleumder.

c) Anathematismen Kyrills von Alexandrien, die dem Brief der Synode von Alexandrien an Nestorius (= 3. Brief Kyrills an Nestorius) beigefügt waren

Die Einung der Naturen in Christus

DH252
1. Wer nicht bekennt, daß der Emmanuel wahrhaftig Gott und deshalb die heilige Jungfrau Gottesgebärerin ist (denn sie hat das Wort, das aus Gott ist und Fleisch wurde, dem Fleisch nach geboren), der sei mit dem Anathema belegt.

DH253
2. Wer nicht bekennt, daß das Wort, das aus Gott, dem Vater, ist, mit dem Fleisch der Hypostase nach geeint ist und daß Christus mit seinem eigenen Fleisch einer ist, nämlich als derselbe zugleich Gott und Mensch, der sei mit dem Anathema belegt.

DH254
3. Wer bei dem einen Christus die Hypostasen nach der Einung zertrennt, indem er sie nur in einer Verbindung der Würde bzw. Macht oder Herrschaft nach verbindet und nicht vielmehr in einem Zusammenkommen im Sinne einer natürlichen Einung, der sei mit dem Anathema belegt.

DH255
4. Wer die Worte, die in den Evangelien und apostolischen Schriften enthalten sind oder von den Heiligen über Christus oder von ihm selbst über sich ausgesagt wurden, auf zwei Personen oder auch Hypostasen verteilt und die einen gewissermaßen einem neben dem Wort, das aus Gott ist, getrennt gedachten Menschen zuschreibt, die anderen aber als Gott angemessen allein dem Wort, das aus Gott, dem Vater, ist, der sei mit dem Anathema belegt.

DH256
5. Wer zu behaupten wagt, Christus sei Mensch, der Gott trägt, und nicht vielmehr wahrhaftig Gott als einziger und natürlicher Sohn, da ja das Wort Fleisch geworden ist und gleich uns Anteil Blut und Fleisch gehabt hat, der sei mit dem Anathema belegt.

DH257
6. Wer behauptet, das Wort, das aus Gott, dem Vater, ist, sei Gott oder Herr Christi, und nicht vielmehr bekennt, daß derselbe zugleich Gott und Mensch ist, da nach den Schriften das Wort Fleisch geworden ist, der sei mit dem Anathema belegt.

DH258
7. Wer behauptet, Jesus sei wie ein Mensch von Gott, dem Wort, zum Wirken befähigt worden und der Ruhm des Einziggeborenen hafte gleichsam einem anderen, neben ihm existiert, an, der sei mit dem Anathema belegt.

DH259
8. Wer zu behaupten wagt, der angenommene Mensch müsse mit Gott, dem Wort, mitangebetet, mitverherrlicht und Gott mitgenannt werden, wie einer mit einem andern (denn das immer hinzugesetzte „mit’’ wird zwingen, dies zu denken), und nicht vielmehr den Emmanuel mit einer Anbetung ehrt und ihm einen Lobpreis zuteil werden läßt, da ja Wort Fleisch geworden ist, der sei mit dem Anathema belegt.

DH260
9. Wer sagt, der eine Herr Jesus Christus sei vom Geist verherrlicht worden, in dem Sinne, daß er die Kraft, die durch ihn verliehen wurde, als eine fremde Kraft gebraucht und von ihm die Fähigkeit empfangen habe, unreinen Geistern entgegenzuwirken und den Menschen gegenüber die Gotteszeichen zu vollbringen, und nicht vielmehr sagt, daß der Geist ihm eigen war, durch den er auch die Gotteszeichen gewirkt hat, der sei mit dem Anathema belegt.

DH261
10. Hoherpriester und Apostel unseres Bekenntnisses [vgl. Hebr 3,1] sei Christus geworden, sagt die Heilige Schrift; und er hat sich selbst für uns dem Gott und Vater hingegeben zu einem Wohlgeruch [vgl. Eph 5,2]; wer nun also sagt, nicht das Wort, das aus Gott ist, selbst sei unser Hoherpriester und Apostel geworden, als es Fleisch und Mensch wie wir geworden ist, sondern gleichsam ein anderer, neben ihm getrennt bestehender und aus der Frau geborener Mensch; oder wer behauptet, er habe das Opfer auch für sich selbst dargebracht und nicht vielmehr für uns allein (denn er, der die Sünde nicht kannte, hätte keines Opfers bedurft), der sei mit dem Anathema belegt.

DH262
11. Wer nicht bekennt, daß das Fleisch des Herrn lebenspendend und dem Wort, das aus Gott, dem Vater, ist, selbst eigen ist, sondern sagt, es sei gleichsam irgendeinem andern neben ihm eigen, der mit ihm der Würde nach verbunden oder aber gleichsam nur im Besitz der göttlichen Einwohnung gewesen sei, und nicht vielmehr lebenspendend ist, wie wir sagten, weil es dem Wort eigen geworden ist, das mächtig ist, alles lebendig zu machen, der sei mit dem Anathema belegt.

DH263
12. Wer nicht bekennt, daß das Wort Gottes im Fleisch gelitten hat, im Fleisch gekreuzigt wurde, im Fleisch den Tod gekostet hat und der Erstgeborene aus den Toten geworden ist, da es ja als Gott Leben und Lebensspender ist, der sei mit dem Anathema belegt.

d) Konzilsentscheid gegen Nestorius

Verurteilung des Nestorianismus

DH264
Da zu dem anderen hin der hochgeehrte Nestorius weder unserer Ladung Folge leisten wollte noch auch die von uns gesandten sehr heiligen und gottesfürchtigen Bischöfe empfing, schritten wir notgedrungen zur Prüfung der von ihm stammenden Gottlosigkeiten; sowohl aufgrund seiner Briefe als auch aufgrund der Schriften, die vorgelesen wurden, und aufgrund dessen, was neulich von ihm in dieser Hauptstadt gesagt und durch Zeugen bestätigt wurde, haben wir ihn überführt, daß er gottlos denkt und verkündet; gedrängt sowohl von den Kanones als auch vom Brief unseres heiligsten Vaters und Amtsbruders Cölestin, des Bischofs der Römischen Kirche, kamen wir deshalb unter vielen Tränen notgedrungen zu folgendem betrüblichen Urteil gegen ihn:
Unser von ihm gelästerter Herr Jesus Christus legte also durch das gegenwärtige heiligste Konzil fest, daß derselbe Nestorius sowohl von der Bischofswürde als auch von jeder priesterlichen Versammlung ausgeschlossen ist.

22. Juli 431

6. Sitzung der Kyrilianer

Das Festhalten am nizänischen Glaubensbekenntnis

DH265
… Das heilige Konzil legte fest, daß es keinem erlaubt sei, ein anderes Glaubensbekenntnis vorzubringen oder auch abzufassen oder zusammenzustellen als das, welches von den in Nikaia mit dem Heiligen Geist versammelten heiligen Vätern festgelegt wurde. …

DH266
Wenn welche – seien es Bischöfe, Kleriker oder Laien – überführt werden, daß sie das, was in der von dem Priester Charisius herbeigebrachten Darlegung über die Menschwerdung des einziggeborenen Sohnes Gottes enthalten ist, oder auch die frevlerischen und verkehrten Lehren des Nestorius … entweder denken oder lehren, so sollen sie dem Urteil dieses heiligen und ökumenischen Konzils unterliegen. …

31. August(?) 431

7. Sitzung der Kyrilianer

Verurteilung des Pelagianismus

1. Wenn der Metropolit einer Provinz vom heiligen und ökumenischen Konzil abgefallen ist … und die Gedanken des Caelestius gedacht hat oder denken wird, so kann dieser überhaupt nichts gegen die Bischöfe der Provinz durchsetzen, da er schon von jetzt an durch das Konzil von jeder kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen und amtsenthoben ist….
4. Wenn aber welche von den Klerikern abfallen und es wagen, entweder privat oder öffentlich die Gedanken des Nestorius oder die des Caelestius zu denken, so ist vom heiligen Konzil beschlossen, daß auch diese abgesetzt sind.