Weberknecht

4. Juli 2009

Schmuggler in Not

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 22:21

ich berichtete mehrfach über die mykath-Exklave “perlenschmuggler”, wo sich einige User unter lautstarkem Protest daran machten, etwas eigenes zu gründen. Wie das in solchen Situationen so ist, sollte alles besser werden, und man schrieb sich auf die Fahne, ein offenes Forum für Atheisten und Gläubige gleichermaßen zu eröffnen. Gerecht und Fair sollte es zugehen, nicht so wie auf mykath.
Da die Fastenzeit anstand, brachte ich mein Fastenopfer dar, und schrieb dort.
Es endete in Beleidigungen des Moderators “Domingo”, worauf ich mich, auch weil Ostern war, aus dem Laden verabschiedete. (Es ging übrigens mal wieder um eine Nazikeule, geschwungen von Kramer, wie sollte es auch anders sein, und eine folgende Beleidigung durch Domingo als verantwortlichem Moderator).

Nun habe ich mich nach längerer Zeit aus Anlaß der Sommmerferien wieder mal eingeloggt und fand eine Umfrage. Rinf fragt – wohlgemerkt im geschützten Bereich, der nur angemeldeten Usern zugänglich ist:

Welche Gläubigen finden das Forum denn unattraktiv und warum?
Ich bin gläubig und finde das Forum attraktiv 15% [ 2 ]
Ich bin gläubig und finde das Forum unattraktiv 15% [ 2 ] x
Ich bin ungläubig und finde das Forum attraktiv 38% [ 5 ]
Ich bin ungläubig und finde das Forum unattraktiv 8% [ 1 ]
Ich bin attraktiv 8% [ 1 ]
Ich bin nur Gast hier und kann nicht abstimmen 15% [ 2 ]
Heißahopsa!

Thofrock hat mich hier endlich mal wieder zu einer Umfrage inspiriert! :) )

Zugegeben:
Die Umfrage an sich ist ziemlich schwachsinnig, um nicht zu sagen: rinfig.

Aber als treusorgender Admin will ich es ja doch auch schon mal endlich so richtig wirklich wissen:
Was ist das Problem mit diesem Forum, daß Religiöse sich nicht trauen zu schreiben?

Nein… falsche Frage… “sich nicht trauen” klingt irgendwie so… naja, als ob sich da einfach nur jemand nicht traut, also das wäre ja fürchterbar… :shuffle:

Aber wenn nun doch?

Ich kann nur sagen:
Fürchtet Euch nicht!
(Es sei denn, Ihr hießet zufälligerweise “Gonzo” oder so – diese Einschränkung muß an dieser Stelle schon sein. Allerdings haben erfahrungsgemäß Menschen, die Gonzo heißen, relativ wenig Angstprobleme – leider… )

Nein, schreibt bitte, warum Ihr nicht (mehr?) schreibt, oder warum Ihr immer noch nicht angemeldet seid.

Anmelden hier tut echt nicht weh und ich garantiere, daß daraufhin keine Spam-Welle auf Euch zu rollt!

Sprecht über Eure Ängste!
Das tut gut und auch wenn dieses Forum aus Sicht gewisser Weberknechte dann zu einer psychodynamischen Krabbelkiste verkommt soll Euch das nicht schrecken – ich meine, das ist halt auch nur irgendwie so ein Typ, oder?

Ich mach einmal den Anfang:
Ich habe manchmal Angst vor Stefan, weil ich fürchte, der durchschaut mich und – schlimmer noch – sagt es mir auch noch!
Und ich will manchmal gar nicht so genau alles über mich wissen… :shuffle:

Na seht Ihr?
War doch gar nicht so schwer! :) )

OK – das war getz’ ne olle Kamelle und hat mir auch tatsächlich nicht weh getan.

*überleg*

Ha! Hab was!

Ich habe manchmal Angst, daß ich wirklich wirres Zeug schreibe und mir das mal jemand sagt.
Darum schreibe ich immer selber vorweg, daß es “vermutlich” wirres Zeug sei, damit ich danach unangreifbar bin.
Ganz schön feige, was?
(Darum setze ich auch oft Wörter in Anführungszeichen… :roll2: )

Also:
Was ist Eure Angst? (vergisst diese wirre Umfrage da oben)

Oh Nein!
Ich habe es schon wieder getan! – seht Ihr? :blush:

Oder konstruktiv formuliert:
Was fehlt dem handelsüblichen Christen in diesem Forum, daß er/sie nicht tüchtig den Laden aufzumischen versucht?

Witzig, dieses verworrene Geschreibsel scheint noch nicht angemeldete Christen aufzufordern, über die Gründe zu schreiben, warum sie sich noch nicht angemeldet haben. Wohlgemerkt im geschützten Bereich, den niemand ohne Anmeldung lesen kann.
Aber letztlich drückt sich darin der Kern eines Problems aus: Man will eigentlich nicht diskutieren. Wer sich dort ernsthaft anmeldet, wird schnell sein blaues Wunder erleben. Denn nach anfänglichen Bemühungen um Fairness und Höflichkeit kippte die Stimmung recht schnell, und die klassiche Kirchenhatz der Atheisten bestimmte wieder jenen Tonfall, den die meisten wohl aus mykath, Freigeisterhaus und den anderen atheistischen Foren kennen.
Nu gut, ich poste das mal hier, vielleicht will sich ja doch jemand anmelden, und Rinf schreiben, warum er sich nicht anmeldet.

19. Juni 2009

Hohl

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 21:11

Vor einiger Zeit hat sich eine Gruppe eigentümlicher Netzteilnehmer aus dem WSK-Forum “mykath.de” verabschiedet, und unter der Bezeichnung “perlenschmuggler.de” etwas Eigenes gemacht.
Überwiegend handelt es sich um Teilnehmer, die ihre Kenntnisse aus Schule und Studium aufbereiten, und größtenteils sarkastisch, in jedem Fall aber antikirchlich zur Schau tragen. Einige Imitationskünstler christlicher Prägung sind ebenfalls anwesen.
Leider offenbaren die Teilnehmer bisweilen eine himmelschreiende Hohlheit. So echauffiert man sich nun über die “Wahl eine lesbischen Bischöfin” in Stockholm. Zwar ist diese Kombination sozusagen die all-inclusive-Variante christlicher Reizthemen (HS & Frauenweihe), so daß sich die Diskutierenden auch prompt ihrem antikatholischen Beißreflex hingeben.
Nicht zuletzt die Imitationskünstler erwarten wilde Reaktionen auf katholischer Seite, sowohl vom Papst: “Natürlich ist das für die offizielle RKK eine prima Gelegenheit, “Sodom und Gomorrha” zu beschwören und eine weiteres Stück Abstand zu nehmen.(Juana)” als auch von privaten Vertretern des kirchlichen Lehramtes:
“Sie muss, um zu überleben, Leute wie Oestemer genauso bei der Stange halten wie Robert Ketelhohn, was natürlich nicht ohne Krämpfe und Heuchelei abgeht, und auf die Dauer nicht funktionieren kann.(David)”

Erheiternd wäre dies, wenn es nicht so hohl wäre – steht doch im zitierten “TAZ”-Artikel eindeutig, daß es sich (mal wieder) um eine Maßnahme der lutherischen Kirche handelt: “Doch zumindest in einer Hinsicht ist ihre Wahl zur neuen Bischöfin des Stifts Stockholm der lutherischen “Svenska Kyrkan” eine Premiere.” Es sagt viel aus, über das Niveau jener Netzteilnehmer. Aber wie sagte der eine: Das hat der liebe Jott nicht jut jemacht: Von allem jibt es zu wenig. Nur von der Dummheit hat er zuviel jemacht.

25. Mai 2009

Retourkutschen

Gespeichert unter: Kirche — weberknecht @ 18:41
Tags: ,

Seit ungefähr 15 Jahren treten Aktivisten mit der Selbstbezeichnung “Wir sind Kirche” bzw. “Initiative Kirche von Unten” immer wieder in der Öffentlichkeit auf mit dem Anspruch, innerkatholisch die Meinung des Kirchenvolkes oder der Laien zu vertreten. Auch wenn diese anmaßende Legitimation nicht vom Kirchenvolk kommt – insofern ist es übrigens auch falsch, von einem demokratischen Kirchenmodell zu sprechen – so beanspruchen sie diese Legitimation und nutzen sie dazu, um im Grunde nicht genuin katholische, sondern moderne Auffassung aus den Ideologien der letzten beiden Jahrhunderte in die katholische Lehre einfließen zu lassen. Im Prinzip geht es um das Verwerfen des von Christus überlieferten Glaubensschatzes und Ersetzen durch ein selbstgemachtes Weltbild, dem sich Gott anzupassen hat.

Als Papst Benedikt im Januar die Exkommunikation der lefebvristischen Bischöfe aufhob, ging nicht zuletzt initiiert durch die Kirchenaktivisten eine Welle der Empörung durch die Medien. Papst Benedikt beklagte die Reaktionen in einer sehr persönlichen Stellungnahme:

“Ich höre, daß aufmerksames Verfolgen der im Internet zugänglichen Nachrichten es ermöglicht hätte, rechtzeitig von dem Problem Kenntnis zu erhalten. Ich lerne daraus, daß wir beim Heiligen Stuhl auf diese Nachrichtenquelle in Zukunft aufmerksamer achten müssen. Betrübt hat mich, daß auch Katholiken, die es eigentlich besser wissen konnten, mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten.”

Ich kann mich täuschen, aber die jüngste Entscheidung des Vatikans scheint eine logische Konsequenz aus den Ekel erregenden Aktivitäten jener Aktivisten zu sein. Laut “Wir-sind-Kirche” meldet kna, der vatikanische Gerichtshof habe entschieden, daß “Wer sich den öffentlichen Protesten der Organisation gegen Papst, Bischöfe und Lehramt anschließe, … unfähig zur Mitgliedschaft in kirchlichen Räten” sei.

Die Aktivisten sprechen nun in ihrer schamlosen Machtverblendetheit davon, daß ihnen Rom den “Dialog verweigere”. Zornesröte kann einem ins Gesicht steigen als ein Katholik, der nie in einem Gremium sitzen brauchte, um jeden erwünschten Dialog zu führen.
Nicht der Dialog ist Euch verweigert worden, sondern es ist klargestellt worden, daß sich nicht jeder Bischof oder Priester Eure bequeme Sesselpupserei in kirchlichen Gremien gefallen lassen muß. Raus mit Euch, aber Dalli! Sucht Euch Parteien, wenn ihr regieren wollt, aber erspart endlich den harmlosen Gläubigen Euer überkommenes und substanzlose Gelalle.

23. Februar 2009

Breviarium Romanum

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 9:00

Ein weiterer Leckerbissen steht im Internet Online bereit. Das Breviarium Romanum in der Fassung von 1962 steht Internetnutzern zu Verfügung.

Hier ist die Adresse: Breviarium Romanum.

Die Seiten werden in die Linkliste aufgenommen.

31. Januar 2009

Priesterbruderschaft ST. Pius X.

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 10:53

Am 21.Januar hat Kardinal Battista Re, Präfekt für die Bischofskongregation in Rom, die Exkommunikation der vier Bischöfe Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Gallareta aufgehoben.

Dieser Schritt ist bahnbrechend für die Zukunft der katholischen Kirche, denn er stärkt die traditionsverbundenen Gemeinschaften, nachdem Papst Benedikt die Alte Messe wieder zugelassen hat und mit der Abtei Mariawald die Tradition wieder zugelassen wurde.

Diese Maßnahmen werden leider unverändert vom Mainstream der mitteleuropäischen Kirche attackiert, die ein keiner Weise von diesen Schritten betroffen sind, denn ihnen wird ja nichts weggenommen oder verboten, sondern es erfolgt lediglich eine Öffnung am traditionverbundenen Kern der Kirche. Leider mißbrauchen diese Kreise die inakzeptablen Aussagen des Bischofs Williamson zum Holocaust für ihre Zwecke. Das ist um so ärgerlicher, weil diese Themen nichts miteinander zu tun haben. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Millionen Toten des Naziregimes, wenn nun auf diese Weise erneut ihr grauenhaftes Schicksal für innerkirchliche und interreligiöse Machtkämpfe instrumentalisiert wird.

Weiter Informationen und Meßzentren der Piusbruderschaft befinden sich deren Seiten:

Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

25. November 2008

Die Abtei Mariawald kehrt zum Alten Ritus zurück

Gespeichert unter: Kirche — weberknecht @ 20:35

Die Abtei Mariawald in der Eifel kehrt zum Alten Ritus zurück.

Auf der Webseite der Abtei befindet sich die folgende Pressemitteilung. Ich gratuliere der Abtei zu diesem mutigen und hoffnungsvollen Schritt.

Aufgrund seiner Bitte hat der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI., dem Abt der Trappistenabtei Mariawald (Diözese Aachen), Dom Josef Vollberg O.C.S.O., das Privileg erteilt, mit seiner Abtei zur Liturgie und zur Observanz im Alten Usus des Ordens zurückzukehren, der bis zu den Reformen im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils galt.
Dieser sogenannte „Usus von Monte Cistello“ wurde während der Konzilszeit in den Jahren 1963/1964 als vorläufige Reformstufe approbiert.
In einem Schreiben der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ vom 21. November 2008 wird der Abtei dieses päpstliche Privileg gewährt. Darin wird auf die persönliche Entscheidung des Heiligen Vaters verwiesen, in allen Punkten den von den Trappisten gewünschten Privilegien zur vollständigen Rückkehr der Abtei zum Alten Usus in Liturgie und Klosterleben zu entsprechen. Darin eingeschlossen ist die Rückkehr zur alten liturgischen Tradition des Ordens in Messfeier und Chorgebet, die bis zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzis verbindlich war.
Das Reformprojekt in Mariawald und die diesbezügliche Bitte des Abtes kann als eine Frucht der Bemühungen Papst Benedikts XVI. um die Erneuerung der Kirche im Geist der Tradition angesehen werden.
Nachdem die verschiedenen nachkonziliaren Reformen für das Kloster nicht die erhoffte Blüte in Liturgie und im Leben des Konvents erbracht haben, knüpft nun die Rückkehr zur Tradition an die jahrhundertealte Überlieferung des Ordens an. Dom Josef verspricht sich durch die Rückkehr zur alten Gregorianischen Liturgie und zum strengeren Usus der monastischen Lebensgewohnheiten neue geistliche Impulse auch für den Nachwuchs der Abtei.
Weltweit ist spürbar, daß Klostergemeinschaften, die die vorkonziliare lateinische Liturgie pflegen, beachtliche Nachwuchszahlen aufweisen können. Besonders in Frankreich gibt es auf dem Hintergrund einer traditionellen Auslegung der Benediktuskregel und der Gregorianischen Liturgie in Messe und Stundengebet blühende Abteien. In Deutschland war es bisher für Berufungen zum monastischen Leben in traditioneller Ausprägung nicht möglich, sich einer entsprechenden Kommunität anzuschließen. Mit dem päpstlichen Privileg ist nun erstmalig auch in Deutschland die Möglichkeit für junge Menschen eröffnet, die alte Tradition des kontemplativen Lebens in den erhabenen Formen der klassischen Liturgie und in der strengen Observanz der Regel des Hl. Benedikt zu leben.
Dom Josef sieht sich in seiner Entscheidung vom Heiligen Vater bestätigt, der in seinem großzügig formulierten Privileg allen gewünschten Formen der Rückkehr zur Tradition auch seinen persönlichen Wunsch erkennen lässt, daß in der Wiederentdeckung der alten Liturgie und des Lebensusus eine Erneuerung des monastischen Lebens insgesamt gefördert werde. So entspricht nach der Überzeugung des Abtes das persönliche und direkte Handeln des Papstes für die Abtei Mariawald dem „Projekt der Tradition“, das der Heilige Vater im Jahre 2007 durch sein Motu proprio „Summorum Pontificum“ für die Liturgie angestoßen hat.
Dom Josef sieht sich und seine Abtei durch den Heiligen Vater und dessen unmittelbaren und direkten päpstlichen Rechtsakt nachhaltig motiviert, die traditionsbezogene Reform des Klosters um seiner Zukunftsfähigkeit willen mit neuem geistlichen Elan umzusetzen. Der Abtei kommt darin weltweit eine Vorreiterrolle zu, das monastische Leben aus dem Geist der Tradition zu erneuern und dem Niedergang des Klosterlebens, den besonders manche Trappistenabteien in den letzten Jahren erleben mussten, entgegenzuwirken.
Bereits auf dem Gebiet der Ökonomie hat das Kloster in den letzten Jahren durch seine Orientierung an ökologischer Landwirtschaft Akzente gesetzt. Nun ist es der geistliche Gehalt des kontemplativen Lebens, der neue Impulse aus der großen Tradition des Ordens und seiner klassischen lateinischen Liturgie empfangen soll.
Zur Zeit leben in Mariawald zehn Mönche, ein Novize und ein Oblate. Die Geschichte der Abtei begann mit der Gründung eines Zisterzienserpriorats im 15. Jahrhundert. Nach einer mehr als sechzigjährigen Unterbrechung des monastischen Lebens durch die Wirren der Französischen Revolution wurde das im 19. Jahrhundert von Trappisten aus dem Elsass neubesiedelte Kloster am Michaelsfest im Jahre 1909, zur Abtei erhoben.
Auf dem Hintergrund dieses historischen Datums soll nun zur Einhundertjahrfeier am 29. September 2009 die Umsetzung der vollständigen Rückkehr der Abtei zur alten Tradition des kontemplativen Lebens und zur klassischen Gregorianischen Liturgie abgeschlossen sein.

Mariawald, den 25. November 2008

Dom Josef Vollberg, O.C.S.O., Abt

5. Oktober 2008

Halbmarathon

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 21:22

Eigentlich dachte ich immer, wohl weil es mein früherer Sportlehrer auch meinte, ich sei unsportlich. Ich bin es nicht, und ich diene gerne als leuchtendes Beispiel für alle, die meinen: es geht nicht.

Heute habe ich meinen ersten Halbmarathon zurückgelegt, und auch in einer akzeptablen Zeit von unter 2 Stunden. Die letzten 5 km waren Knochenarbeit, die letzten 3 Quälerei und der letzte Kilometer eine Tortur, weil es bergauf ging. Es war kalt (10°C), ich hatte normale Sommerkleidung an und es war windig. Aber ich habe das Ziel erreicht.
Nun steht der Winter-Sportplan auf der Tagesordnung. Eine Ausweitung der Laufstrecke plane ich nicht, denn sie ist auch so schon gut ausgereift. Es geht um Grundlagentraining.

Den HM habe ich wie folgt vorbereitet:

- 3 mal wöchentlich laufen.

- Davon 2 x mindestens 10 km im normalen Tempo, auch schon mal etwas schneller (< 5:45 min/km)

- Ein sonntäglicher Lauf, der sich vom Trainingsbeginn bis zum Wettkampf allmählich verlängert. Gemächliches Tempo (6:00 – 6:15 min/km)

- Kein Alkohol, viel Obst und Gemüse und in der Woche vor dem Wettkampf viele Nudeln, Kartoffeln und Fisch.

25. September 2008

Im Reich der wilden Tiere

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 20:06

Ein Glücksfall für das katholische Forum mykath.de ist die Abwanderung der Atheisten ins Perlenforum. Nach dem Rauswurf durch den Betreiber – ich schrieb ja darüber – hat jene Gruppe um Stefan Kramer mykath.de unter lautem Krakelen verlassen, und ein eigenes Forum eröffnet. Sichtbar bemüht man sich dort darum, die wenigen auftauchenden Christen nicht zu verprellen, aber schon nach kurzer Zeit brechen die alten Keilereien wieder durch. Es kracht und scheppert an allen Ecken, es wird gekeilt, beleidigt und gedisst was das Zeug hält.

Ich kann nur sagen: Man sollte diesen Kapselungsvorgang gut unterstützen und Sorge dafür tragen, dass diese Gruppierung nicht wieder nach mykath.de einzieht. Mykath.de selber kann man nur gratulieren zu diesem Schritt, dieses Forum hat nun den Chance, wenigstens ein wenig wieder zu einer halbwegs christlichen Ausprägung zu kommen.

Ich schrieb bereits, dass ich nun wenig Zeit haben werde, viel zu schreiben. Die aktuelle Finanzkrise bereitet mir allerdings größere Sorge. Denn die aktuellen Vorgänge und Ausblicke in der Zukunft lassen nichts Gutes ahnen. Ich empfehle jedem, der für andere verantwortlich Sorge trägt, nach althergebrachten Grundsätzen sein Hab und Gut zu sichern und Vorsorge für dramatische Zustände zu treffen.

Eine Gute Investition wäre (falls etwas Geld übrig ist):

- Gold oder Silber ca. 20 %

- Landwirtschaftlich bebaubare Fläche / Kleingartenanlage ca. 20 %

- Bundesschatzbriefe oder Staatsanleihen ausschließlich aus Deutschland und mit kurze Laufzeit (Zinsen sind egal) ca. 40 %

- Falls Renovierungen oder Ersatz notwendig sind, sollten diese für wichtige Gegenstände jetzt getätigt werden ca. 10 %

- Konserven und haltbare Lebensmittel für mindestens 2 Jahre anlegen und rollierend verbrauchen, Gebetsschatz der Kirche, Fahrrad, Holzgrill, Axt und warme Sachen für kalte Tage

- 10 % Bargeld für schnelle Hamsterkäufe

Sollte der Zusammenbruch eintreten, ist es für diese Aktivitäten zu spät.

18. September 2008

Hexenschuss

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 20:30

Zu meiner Erkältung hat sich nun auch noch ein Hexenschuß gesellt. Ich werde wohl den Halbmarathon absagen, und privat laufen. Das ist nun auch nicht soo schlimm, weil die Vorbereitung ja das eigentlich Schöne ist. Und einen kleinen Halbmarathon kann ich ja auch später noch nachholen.

Die Perlenschmuggler haben ihr Forum nun eingerichtet, und inzwischen kann man auf Grund der Erfahrung voraussagen, wie es weitergeht: Anfangs ist man sehr bemüht, und freundlich. Auch ehemalige Zwistigkeiten werden zu eigenen Gunsten kaschiert (wobei die eigenen Gunsten ein möglichst lebendiges Forum sind). Das dauert solange, bis die erste harte Entscheidung ansteht. Und dann werden jene, die sich heute noch über Rauswürfe erregen, ohne mit der Wimper zu zucken das tun, was sie heute ankreiden.

Über allem steht das Gesetz des eigenen Vorteils als Handlungsmaxime, und das betriftt alle, ohne Ausnahme. Das Studium der Forensoziologie ist interessant. Manchmal lehrt sie, Verhalten vorauszusagen. Schaun mer mal ;)

12. September 2008

Der Papst in Gallien

Gespeichert unter: Allgemeines — weberknecht @ 20:50

Papst Benedikt XVI hält sich in Frankreich auf, jenem Land, in dem der moderne Atheismus seinen Anfang nahm. Bei Radio Vatican werden seine Reden zumindest in Auszügen bereitgestellt.

In den Foren wird die Reise auch kaum bis gar nicht erwähnt, zumindest habe ich weder bei mykath noch im kreuzgangsforum etwas entdeckt. Stattdessen bemühen sich aber die “Frei”geister.

Nächste Seite »

Bloggen Sie auf WordPress.com.